An den Team- und StaffelSchweizermeisterschaften der Aktiven zeigten unseres Teams starke Leistungen und sorgte für spannende Wettkämpfe mit viel Emotionen und Dramatik.
Besonders eindrücklich verlief der Weitsprung-Wettkampf der Frauen. Nur die sechs Vereine mit dem besten Durchschnittswert der besten drei Springerinnen, des ganzen Jahres durften antreten. Das spezielle Format versprach Spannung: Vier Athletinnen durften im an der SM antreten, die drei besten Weiten kamen in die Wertung, bevor das Team eine Athletin bestimmt, die im fünften Versuch nochmals alles auf eine Karte setzen konnte. Das sorgte nicht nur für hochklassigen Sport, sondern auch für taktische Überlegungen und mutige Entscheidungen.
Alle Athletinnen zeigten zum Saisonende nochmals einen starken Wettkampf. Lynn Pauli kam ihrer persönlichen Bestleistung am nächsten. Die magische 6-Meter-Marke scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein – diesmal fehlte allerdings noch ein kleines Stück. Erine Bapst reagierte eindrucksvoll auf ihren missglückten Wettkampf an der Einzel-SM und zeigte eine starke Leistung. Auch Seraina Hendry präsentierte sich erneut in guter Form. Lucile Bapst bewies, dass sie gegen Saisonende nochmals steigern kann, auch wenn sie im Vorkampf bei mehreren Sprüngen am Balken wertvolle Zentimeter liegen liess.
Nach vier Versuchen lag das Team auf Rang vier. Alles lief auf den entscheidenden letzten Sprung hinaus. Die Verantwortung übernahm Lucile Bapst, die das grösste Potenzial zu haben schien. Sie hielt dem Druck stand, steigerte sich auf eine neue Outdoor-Bestleistung und sorgte damit für den Exploit: Um hauchdünne zwei Zentimeter schob sich das Team noch auf den Bronzeplatz.
Die Freude über die Medaille war riesig. Lynn Pauli, Lucile Bapst, Erine Bapst, Seraina Hendry und Lena Sorg als Ersatzspringerin und Coach durften sich verdient über Bronze freuen. Besonders bemerkenswert: Dieses junge Team hat noch viel Entwicklungspotenzial und dürfte in den kommenden Jahren weiterhin für starke Resultate sorgen.
Auch die Männerstaffeln überzeugten mit Finalplätzen. In der 4×100-Meter-Staffel erreichten Silvan Kaeser, Livio Kaeser, Evano del Matto und Simon Moser den Final und belegten dort Rang sieben. In der olympischen Staffel liefen Luca Raemy, Evano del Matto, Livio Kaeser und Silvan Kaeser mit Rang 8 ebenfalls auf eine Finalplatz. Die Resultate dürfen sich sehen lassen, auch wenn nicht alle Teams mit ihren stärksten Besetzungen an den Genfersee gereist waren.